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Kulturhistorisch bedeutsam sind die so genannten Findorff-Siedlungen. Um 1750 begann unter der Leitung von Moorkommissar Jürgen Christian Findorff die Kolonisation der gesamten Teufelsmoorniederung. Ein umfangreiches Entwässerungsnetz wurde angelegt, wobei die Hauptentwässerungsgräben gleichzeitig als Schiffahrtskanäle ausgebaut wurden, um den abgebauten Brennstoff Torf insbesondere nach Bremen zu liefern. Die neben den Kanälen aufgetragenen Dämme trugen die einreihig angelegten Straßendörfer. Vom Damm aus wurden die schmalen und sehr langen Landstücke ins Moor hinein bearbeitet. Noch heute sind diese Siedlungstrukturen in weiten Teilen der Gemeinden Grasberg und Worpswede gut zu erkennen.
Die Lebensbedingungen in den Moorkolonien waren noch weit bis in das 20. Jahrhundert alles andere als malerisch, "der ersten Generation den Tod, der zweiten die Not und der dritten das Brot".