Thai Alphabet

Die Konsonanten der Thai-Schrift werden horizontal von links nach rechts geschrieben. Die Vokale hingegen stehen links, rechts, oberhalb oder unterhalb des dazugehörenden Konsonanten.
Die Thai-Schrift muss die verschiedenen Elemente der Sprache wiedergeben. Sie besteht insgesamt aus 44 Konsonanten und 36 Vokalen/Vokalverbindungen (Diphthonge/Triphthonge).
Außer den Schriftzeichen gibt es Tonzeichen, die über den Vokalen oder Konsonanten stehen. Dieses ist erforderlich da die Thailändische Sprache fünf unterschiedlich Betonungen unterscheidet. Erst die Betonung oder der Tonverlauf gibt dem Wort einen Sinn.
Satzzeichen gibt es nicht, das Ende eines Satzes wird oft (aber nicht immer) durch einen Zwischenraum gekennzeichnet. Die Wörter innerhalb eines Satzes folgen meist unmittelbar aufeinander. Dies ist deswegen möglich, weil die allermeisten Wörter der Thai-Sprache einsilbig sind.
In den Schulen wird jedoch heute das Schreiben mit Wort- und Satzzwischenräumen gelehrt.
Die thailändische Schrift gilt, im Gegensatz zur Sprache, als weltweit eine der am schwersten zu erlernenden Schriften.

Die Erfindung der Thai-Schrift wird König Ramkhamhaeng persönlich zugeschrieben, der 1282/3 ein Alphabet entwickelte, das die verschiedenen Sprachelemente des Thai darzustellen in der Lage war: Khmer, Chinesisch, Mon, Sanskrit, Pali - und neuerdings auch Englisch müssen geschrieben und gelesen werden können.

Hier eine Abbildung aus einem thailändischen Schulbüchlein, das die Schriftzeichen, die zugehörige Schreibrichtung und Merkbildchen zeigt (wie bei uns Elefant für "E"):

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