|
|
| Table of contents |
|
2 Besonderheiten 3 Grammatik 4 Geschichte 5 Grammatik 6 Wortschatz 7 Textsammlungen 8 Literatur |
Als letztes Beispiel das Wort "mai". Es bedeutet, in Abhängigkeit von der Aussprache, "neu", "brennen", "Seide", "nicht (Verneinung)". Zusätzlich ist es ein Fragepartikel (entspricht etwa unserem Fragezeichen). Die Frage "Brennt neue Seide nicht?" könnte im Thai so formuliert werden: "mai mai mai mai mai", wobei jedes einzelne Mai anders betont wird. Diesen Satz können wohl die wenigsten Europäer fehlerfrei aussprechen. Zugegeben, auch für Thai ist dieser Satz recht schwierig. Er entspricht wohl in etwa unserem "Fischers Fritz fischt frische Fische..."
Thai ist eine offizielle Sprache in:
Beispiele
Das Wort "maa" bedeutet je nach Betonung "Hund", "kommen" oder "Pferd".
Manche Worte bedeuten, falsch betont, gegenau das Gegenteil von der gewollten Aussage. Zum Beispiel das Wort "glai". Je nach Betonung bedeutet es "weit (entfernt)" oder auch "nahe".Besonderheiten
Erschwerend kommt hinzu, dass in weiten Teilen des Landes, hauptsächlich im Issaan, kein reines Thai gesprochen wird. Die Menschen dort sprechen ein Gemisch aus Laotisch und Thai - manchmal reines Laotisch. Viele Thai sind auch nicht in der Lage ein "R" (zumindest am Anfang eines Wortes) auszusprechen. Sie verwenden dann ein "L". Ein "S" am Ende der Silbe wird als T gesprochen.
Grammatik
Im Gegensatz zur Aussprache ist die Grammatik des Thai recht einfach. Sätze werden ähnlich wie im Englischen in der Abfolge Subjekt, Prädikat, Objekt gebildet. Plurale gibt es grundsätzlich nicht. In wenigen Ausnahmefällen kann ein Plural durch Wortwiederholungen gebildet werden (z.B. dek = Kind, dekdek = Kinder). Zeitformen werden durch Partikel kenntlich gemacht (z.B. rao bai = wir gehen, rao dscha bai = wir werden gehen, rao gamlang bai = wir gehen gerade, rao bai laeo = wir gingen).
Siehe auch Thai-Schriftth bzw. tha (nach ISO 639).
Siehe auch: Sprache
\n