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Maßgeblicher Einfluss auf Wolfgang Klafki, xxxx.
Ab 1899 Lehramtsstudium in alten Sprachen Geschichte und Philosophie. 1904 Promotion in Altphilologie und 1. Staatsexamen. Referndariat, danach Oberlehrer in Köln. 1919 ao. Prof. in Bonn, 1920 o. Prof. für Philosophie und Pädagogik in Leipzig als Nachfolger von Eduard Spranger. 1937 auf eigenen Antrag emeritiert, 1941 Vortragsverbot. 1946 für einige Zeit erneutes Vorlesungsverbot, 1947 Wechsel von Leipzig nach Bonn, 1952 emeritiert.
Als Philosoph ist Theodor Litt stark von der dialektischen Denkweise geprägt, die durch seine Auseinandersetzung mit Kant und Herder einerseits und Hegel andererseits bestimmt wurde. Er wird wie Eduard Spranger, Herman Nohl, Wilhelm Flitner und Erich Weniger dem Lager der geisteswissenschaftlichen Pädagogik zugeordnet. Er selbst bezeichnete seine Position als Kulturpädagogik. Dabei betont er die Bedeutung des Individuums: Ich und Welt sind aufeinander angewiesen und stehen in einem wechselseitigen Erschließungsprozess.
Litt betont das Eigenrecht (den Selbstwert) von Bildungsinhalten: Bildungswerte und Bildungsgüter dürfen niemals zu Vehikeln oder bloßen Mitteln des Lernprozesses degradiert werden.
Litt veröffentlichte wissenschaftstheoretische und methodenkritische, sowie kulturphilosophische und philosophisch-anthropologische Arbeiten, darunter