Theodor Svedberg

Theodor Svedberg war ein schwedischer Chemiker, geboren in Valbo (bei Gävle) am 30. August 1884, gestorben in Kopparberg 26. Februar 1971, der vor allem Forschungen über Kolloide (Lösungen von fein verteilten Makromolekülen, z.B. von Proteinen in Wasser) durchführte. Dazu konstruierte er Ultrazentrifugen, mit denen er dann unter anderem die Molekülmassen von Proteinen bestimmen konnte. Svedberg erhielt für seine Arbeiten über disperse Systeme im Jahre 1926 den Nobelpreis für Chemie. Er entdeckte 1929 das Hämocyanin, den bläulich gefärbten, kupferhaltigen Blutfarbstoff niederer Tiere, der wie Hämoglobin zum Sauerstofftransport dient.

Nach ihm ist der Ablagerungskoeffizient mit der Svedberg-Einheit S bezeichnet, die angibt, mit welcher Geschwindigkeit sich große Moleküle oder kleine Teilchen im Beschleunigungsfeld einer Ultrazentrifuge ablagern.





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