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Die Theravâda-Lehre verehrt Buddha als einzigen, mit höchsten spirituellen Fähigkeiten ausgestatteten, allerdings sterblichen Lehrer, im Unterschied zum Mahayana, der in der Nachfolge Buddhas eine Reihe transzendierender Wesen anerkennt. Das Ziel jedes Anhängers des Theravâda ist der Zustand der Erlösung (das Nirvana bzw. Nibbana), wobei nach dessen Erreichung keine Wiedergeburt mehr erfolgt und eine Befreiung von jeglichem Leiden entsteht. Der Theravâda-Anhänger ist bemüht, dieses Ziel zu erreichen, welches der historische Buddha Gotama verkündet hat. Buddha war ein Samma-Sambuddha, d.h. ein Buddha, der in der Lage ist, die Vier Edlen Wahrheiten, die unabhängig davon bestehen, ob ein Buddha erscheint oder nicht, einer ganzen Welt zu verkünden. Im Mahâyâna streben die Anhänger ein Bodhisattva-Dasein an. Es besteht das sog. Bodhisattva-Ideal.