|
|
Die Thraker kämpften im Trojanischen Krieg mit einer Waffentechnik, die der hellenischen in nichts nachstand.
Die Zahl der thrakischen Stämme belief sich über die Zeitläufte auf etwa 90. Manche von ihnen verschwanden, andere verschmolzen miteinander. Größere Bedeutung erlangten die Odrysen, die Bessen, die Thynen, die Geten und die Asten.
Im 5. Jahrhundert v. Chr erstreckte sich das Reich der Odrysen längs des Meeres von der Stadt Abdrea zum Pontus Euxinus (Schwarzes Meer) bis zur Mündung des Ister (Donau). Im Peloponnesischen Krieg kämpften die Odrysen mit Erfolg als Verbündete Athens gegen dessen Feinde.
Zu den interessantesten Bauwerken der Thraker gehören Grabhügel, in denen ihre Herrscher und Stammesführer begraben wurden. Sie sind heute noch anzutreffen, insbesondere in Süd-Bulgarien haben sich zahlreiche solcher Grabanlagen erhalten.
Im Jahre 45 v. Chr wurde Thrakien nach langer Gegenwehr eine Provinz des Römischen Reiches.
Wegen ihrer kämpferischen Geschicklichkeit und Furchtlosigkeit waren Thraker als Gladiatoren sehr begehrt und geschätzt. Der berühmte Gladiator und Anführer eines Sklavenaufstandes Spartacus war ein Thraker.
| Table of contents |
|
2 Thrakische Völker: 3 Literatur |
Geschichte
Thrakische Völker:
Literatur