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Tk ist ein offenes, freies, und plattformübergreifendes Toolkit zur Programmierung von grafischen Benutzeroberflächen (GUIs), das sich gut für "quick and dirty"-Programmierung und für Prototypen eignet, aber auch zur Erstellung von kleinen bis mittleren Programmen für Unix (X), Windows (ab 95) und Macintosh. Auch wenn es eigentlich zu Tcl dazugehört, wird es auch von Perl und Python benutzt, weil diesen Programmiersprachen ein grafisches Toolkit fehlt.
Die Geometriemanager (bei Java werden sie Layout-Manager genannt) von Tk sind "pack", "grid" und "place". Die Unterschiede der Geometriemanager:
Dadurch, dass Tcl sehr gut mit Unicode umgehen kann (dies sogar einfach immer ungefragt tut), ist es sehr einfach, auch internationale Zeichen in Tk-Anwendungen sichtbar zu machen. Fremdsprachliche Namen beispielsweise machen also keine Probleme, auch keine kyrillischen, arabischen, griechischen, hebräischen oder fernöstlichen Zeichen - sofern die entsprechenden Zeichensätze vorhanden und korrekt installiert sind.
Ab den Versionen Tcl/Tk 8 wird 'native look and feel' geboten, d. h. bei Macintosh-Applikationen sitzt die Menüzeile immer am oberen Bildschirmrand, bei Windows und Unix dagegen am oberen Rand des jeweiligen Applikationsfensters. Auch andere Widgets sehen jeweils so aus, wie man es auf den verschiedenen Plattformen gewohnt ist.
Tk ist im allgemeinen im Lieferumfang von Tcl/Tk enthalten und ist frei verfügbar. Es gibt reichlich Zusatzsoftware, sie auch Artikel zu Tcl. Bei den meisten Linux-Distributionen ist es vorhanden, für Windows und Mac kann man es kostenlos aus dem Internet laden, auch als Binärversion, d. h. man braucht es nicht selbst zu kompilieren. Dies ist bei Windows und Mac besonders wichtig, weil viele Anwender dort gar keinen Compiler haben.