Die Tondauer ist einer der musikalischen Parameter.
Die gebräuchlichsten Tondauern - auch Notenwerte genannt - der abendländischen Musik sind:
- die Ganze Note: dauert so lange wie zwei Halbe-Noten;
- die Halbe Note: dauert so lange wie zwei Viertel-Noten;
- die Viertel-Note: entspricht einer Zählzeit im Vier-Viertel-Takt;
- die Achtel-Note: dauert halb so lang wie eine Viertel-Note;
- die Sechzehntel-Note: dauert halb so lang wie eine Achtel-Note;
- die Zweiunddreißigstel-Note: dauert halb so lang wie eine Sechzehntel-Note;
Es findet zur nächsthöheren/tieferen Tondauer also immer eine Verdoppelung/Halbierung des Notenwertes statt.
Analog dazu gibt es die entsprechenden Pausenwerte von jeweils gleicher Länge wie der zugehörige Notenwert:
- Ganze Pause
- Halbe Pause
- Viertel-Pause
- Achtel-Pause
- Sechzehntel-Pause
- etc.
Fügt man hinter einem Noten- oder Pausenwert einen Punkt zu (Punktierung), so verlängert sich der Wert um die Hälfte.
(Beispiel: eine punktierte Halbe Note dauert so lang wie drei Viertel-Noten)
Unterteilt man einen Notenwert in drei statt zwei nächstkleinere Einheiten,
ohne dessen Gesamtlänge zu verändern, spricht man von einer Triole.
(Im Gegensatz dazu spricht man von einer Duole, wenn in einer ungeraden Taktart statt drei zwei Noten erklingen. Auch andere Unterteilungen (Quartole, Quintole, Sextole usw.) sind gebräuchlich.)