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Entstehung
Erste theoretische Vorarbeiten stammen aus dem Jahre 1969 von Kenneth Arrow, der sich mit den Transaktionen bzw. Transaktionskosten beschäftigte. Anfang der 1970er wird die Institutionenökonomie als Transaktionskosten-Ansatz interpretiert. Schließlich legte Williamson 1985 mit The Economic Institutions of Capitalism: Firms, Markets, Relational Contracting eine Abhandlung vor, die eine zusammenfassende und detaillierte Beschreibung der Transaktionskostentheorie bildete.
Transaktionen und damit verbundene Kosten
Unter einer Transaktion versteht Williamson den Vorgang, wenn eine Ware oder eine Dienstleistung über eine "technologisch abgrenzbare" Schnittstelle übermittelt wird. Desweiteren ist eine Transaktion die Übertragung von Rechten, Gütern und Leistungen zwischen Wirtschaftssubjekten. Bei der Definition des Begriffs "Rechte" wird dabei auf eine weite Definition zurückgegriffen. Danach handelt es sich um institutionell legitimierte Handlungs-, Verfügungs- und Weisungsrechte.
Transaktionskosten entstehen, wenn zwischen den an einer Transaktion beteiligten Personen Kommunikationsbedarf, Verständigungsprobleme, Missverständnisse oder Konflikte auftreten. Verschiedene Arten von Transaktionskosten sind Such-, Anbahnungs-, Vereinbarungs-, Abwicklungs-, Anpassungs-, Durchsetzungs- und Kontrollkosten. Die Kosten einer Transaktion hängen davon ab, in welcher Koordinationsform (siehe Institutionenökonomie) die Transaktion stattfindet.