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| Table of contents |
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2 Höhere Lebewesen 3 Transgene Mikroorganismen 4 Sicherheit |
Ziele
(Resistenzzüchtungen, Produktivitätssteigerung, Anpassung an extreme Umweltbedingungen)...Höhere Lebewesen
Die generelle Strategie zur Erzeugung transgener höherer Lebewesen (eukaryotische Vielzeller) sieht folgendermaßen aus:
Weiterhin kann DNA auch über Infektion mit Retroviren oder direkte Injektion in einige Gewebetypen in einen Organismus eingeschleust werden.
Transgene Tiere
Bei Tieren werden zu diesem Zweck zunächst als "Vektor" oder "Gen-Taxi" bezeichnete Plasmide, die das gewünschte Fremdgen enthalten, in befruchtete Eizellen eingebracht und diese dann scheinschwangeren Muttertieren implantiert. Die bei erfolgreicher Geburt erhaltenen Nachkommen sind mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit transfeziert und werden nach dem Fremdgen "gescreent". Bezüglich des Fremdgens positive Nachkommen werden daraufhin weiter gepaart.
Erste erfolgreiche Versuche: Riesenmäuse 1983 (Größe von Ratten);
Außerdem gibt es auch Riesenschweine (Probleme mit Verdauungtrakt und Bewegunsapparat), Schafe (produzieren Antitrypsin (bei Lungenleiden)in der Milch).
Krebsmaus (erkrankt leicht an Krebs)erste patentiertes Lebewesen.Transgene Pflanzen
Gentransfer kann bei Pflanzen direkt in die zellwandlosen Protoplasten oder in intakte Gewebe geschehen. Man bedient sich so genannter Gen-Kanonen, Geräte mit denen DNA-beschichtete mikroskopische Gold- oder Wolfram-Kügelchen in die Zellen geschossen werden können.
Transgene Mikroorganismen
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Sicherheit
Die Herstellung von transgenen Organismen in biotechnologischen Labors stellt normalerweise nicht den Endpunkt der Forschung dar. Transgene Nutzpflanzen müssen z.B. auf ihre Überlebensfähigkeit unter natürlichen Aussenbedingungen unter Beweis stellen. Mit der Ausbringung der Pflanzen wird aber das Risiko eingegangen, dass natürliche Verbreitungsmechanismen (Pollenflug, Bestäubung) die künstlichen genetischen Konstrukte in die freie Natur befördern. Eine Folgeabschätzung der Verbreitung der Kunstorganismen ist bei der Komplexität der Interaktion zwischen Phänotyp und Umwelt kaum möglich...