Trencin

Trenčín (deutsch früher Trentschin, ungarisch früher Trencsén) ist ein wichtiges Zentrum des mittleren Waag tals in der Westslowakei nahe an der Grenze zu Tschechien. Die Stadt hat 57 000 Einwohner und ist Hauptstadt eines Landschaftsverbands ("kraj") sowie eines Bezirks. Auf einem Felsen über der Stadt steht eine typisch mittelalterliche Burg.

Trenčín ist eine alte Siedlungsstätte und war seit der Steinzeit fast durchgehend besiedelt. Aus der Zeit der sog. Markomannen-Kriege, genauer des Kriegs zwischen Rom und den Quaden in der Slowakei, stammt die berühmte römische Inschrift (179 n. Chr.) auf dem Burgfelsen - nördlichstes Zeugnis der Anwesenheit römischer Legionen in Mitteleuropa (östlich von Deutschland). Trentschin hieß damals "Laugaricio". Zwischen 1302 und 1321 war die Burg Sitz des ungarischen Oligarchen Mattäus Csák, der für einige Jahre von hier aus die gesamte Slowakei politisch und militärisch beherrschte und ihr faktischer Herrscher war.



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