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Prominentester Gefangener der Burg Trifels war König Richard von England, genannt Richard Löwenherz, der nach der Rückkehr von einem Kreuzzug 1192 gefangen genommen und an Kaiser Heinrich VI ausgeliefert wurde, der ihn auf dem Trifels inhaftierte.
Gegen Ende der Stauferdynastie im 13. Jahrhundert verlor der Trifels an Bedeutung. Ab 1410 gehörte er zum Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und wurde 1602 durch einen Blitzschlag, der ein Feuer verursachte, größtenteils zerstört. Während des 30jährigen Krieges diente die Burg als Zufluchtsstätte, später wurde sie als Steinbruch genutzt (d.h. die Bevölkerung nutzte die Steine der Burg zum Häuserbau und zerstörte dadurch die Burg).
1866 wurde der Trifelsverein gegründet und verhinderte weiteren Raubbau. Auch die Nazis fanden Gefallen am Trifels und bauten ihn 1938 wieder auf. Da das urprüngliche Aussehen des Trifels nicht in das nationalsozialistische Konzept passte, hat der heutige Bau der Burg nur noch wenig Ähnlichkeit mit den Originalplänen.
Die Nachbildungen der Reichsinsignien können heute wieder auf dem Trifels besichtigt werden.