Tugend

Unter Tugend versteht man eine Fähigkeit und innere Haltung, das Gute mit innerer Neigung (d.h. leicht und mit Freude) zu tun. Der tugendhafte Mensch hat sich das Gute gleichsam zur zweiten Natur gemacht.

Es wird unterschieden zwischen

Table of contents
1 Tugend (in der klassischen Ethik)
2 Tugend (in der christlichen Theologie)
3 Literatur
4 Weblinks

Tugend (in der klassischen Ethik)

Als die klassischen Grundtugenden gelten Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Maß. Platons Theorie der Grundtugenden wurde für die ganze tugendethische Theorie Richtungsweisend. Tugend ist für Aristoteles der Weg zur Glückseligkeit.

Tugend (in der christlichen Theologie)

Thomas von Aquin ergänzte die Grundtugenden, von Platon und Aristoteles, mit den so genannten theologischen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe als übernatürliche, von Gott bei der Taufe eingegossene Tugenden, deren Übung den Weg zur ewigen Seligkeit bei Gott im Himmel weist.

Literatur

Siehe auch: Nikomachische Ethik, Kardinaltugend, Sekundärtugend, Preußische Tugenden, Laster, Todsünde.

Weblinks





Websites: Tagoror | Guajara | Tacoronte Guia | Todo Gomera | Deranet | Radioaficionados | Cinebso | Mi Buscador

Enciclopedia On Line: GNU FDL.