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|style="width:50%" | Die Türkei hat kein Staatswappen.
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|style="width:50%" | (Details)
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|colspan="2" style="border-bottom:3px solid gray; text-align:center; empty-cells:show;" | Wahlspruch: Yurtta Sulh, Cihanda Sulh
|}Die Türkei, amtlich Türkisch Türkiye Cumhuriyeti (Republik Türkei) liegt größtenteils in Asien südöstlich von Europa. Ein kleiner Teil (23.623 km²) liegt in Europa. Die Türkei bildet somit eine Schnittstelle zwischen Europa und Asien - zwischen Okzident und Orient. Im Süden und Westen grenzt sie an das Mittelmeer, im Norden an das Schwarze Meer. Die Nachbarländer sind Griechenland, Bulgarien, Georgien, Armenien, Iran, Irak und Syrien.
| Table of contents |
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2 Politik 3 Provinzen 4 Geographie und Klima 5 Wirtschaft 6 Bevölkerung |
Hauptartikel: Geschichte der Türkei
Anatolien (Kleinasien) war die Wiege einer Vielzahl von Kulturen und Reichen des Altertums. Zu dieser Zeit lebten in Anatolien allerdings noch keine Türken, deren Heimat war Zentralasien. Die Seldschuken waren die erste türkische Dynastie, deren Heere im 11. Jahrhundert Teile Anatoliens eroberten und in der Folge große Teile des Byzantinischen Reiches unterwarfen.
Nach dem Fall Konstantinopels im Jahre 1453 kontrollierten die Nachfolger der Seldschuken, die Osmanen, große Teile des östlichen Mittelmeerraumes.
Das ab dem 19. Jahrhundert stark zunehmende Unabhängigkeitsstreben diverser Nationen im Vielvölkerstaat des Osmanischen Reiches und die Niederlage im Ersten Weltkrieg bewirkten seine Auflösung. 1915 wurde in der Türkei der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts begangen: über eine Million Armenier, eines seit Jahrtausenden in Anatolien ansässigen christlichen Volkes, liessen dabei ihr Leben.
Im Jahre 1952 wurde die Türkei Mitglied in der NATO.
Nach einer sehr instabilen Phase in den 1970er Jahren putschte sich das Militär im Jahre 1980 an die Macht, welche sie mit einer neuen Verfassung 1980 bzw. Neuwahlen im Jahre 1983 wieder abgab.
Die Verwicklung in den Zypern-Konflikt, der erst einige Jahre zurückliegende Bürgerkrieg mit der PKK im Osten des Landes und der zunehmende Erfolg des politischen Islams werden als Hindernisse für eine Aufnahme in die Europäische Union aufgeführt.
Nach der Verfassung aus dem Jahre 1982 ist die Türkei eine parlamentarische Demokratie mit einem relativ mächtigen Präsidenten und einer unabhängigen Justiz.
Das 550 Sitze umfassende Parlament wird alle fünf Jahre neu gewählt.
Der Präsident wird für eine Amtsperiode von sieben Jahren vom Parlament gewählt, eine Wiederwahl ist nicht möglich.
Der Nationalfeiertag am 29. Oktober ("Tag der Republik") erinnert an die Ausrufung der Republik durch Atatürk im Jahre 1923.
Seit 1964 ist die Türkei mit der EU assoziiert.
Nachdem die EU 1989 einen Antrag der Türkei auf Vollmitgliedschaft abgelehnt hatte, setzte sie auf dem Gipfel von Kopenhagen 2002 fest, dass im Dezember 2004 über die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen entschieden wird. Dazu muss die Türkei die Kopenhagener Kriterien erfüllen.
Ein wichtiger Grund für diesen Sinneswandel war der Beginn umfassender Reformen. Schon unter Ecevit wurde eine Zivilrechtsreform durchgeführt, die vor allem die rechtliche Stellung der Frau verbesserte.
Die neue Regierung unter der AKP hat gleich zu Beginn ein Paket von Gesetzesänderungen vorgelegt, das u. a. die Abschaffung der Todesstrafe auch in Kriegszeiten, ein Verbot der Folter, das Ende der Straffreiheit für Polizisten, Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit und Maßnahmen gegen die Unterdrückung der kurdischen Minderheit vorsieht, wie den freien Gebrauch der kurdischen Sprache, Kurdischunterricht und kurdische Radio- und Fernsehkanäle.
Ein möglicher EU-Beitritt ist sehr umstritten, da die Türkei nicht nur größtenteils geographisch, sondern auch sprachlich und kulturell ein Teil Asiens ist.
Die Türkei ist in 81 Provinzen gegliedert.
Hauptstadt ist das in Zentralanatolien gelegene Ankara, größte und wichtigste Stadt ist jedoch das am Bosporus gelegene Istanbul (İstanbul). Weitere wichtige Städte sind İzmir, Diyarbakır, Adana, Bursa, Gaziantep, Konya, Antalya und Samsun.
Der Anteil der städtische Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung beträgt rund 74 %.
Im Jahre 2000 waren ungefähr 6 % der Männer und 18 % der Frauen in der Türkei Analphabeten.
99,8% der türkischen Bevölkerung bekennen sich zum Islam.
Davon sind etwa 80% Sunniten, die restlichen 20% Aleviten.
Außerdem leben in der Türkei 125.000 Christen und 23.000 Juden.
In früheren Zeiten lebten in der Türkei noch viele Jezidi, jedoch wurde diese Religion fast vollständig ausgerottet. Heute leben in der Türkei nur noch etwa 120 Jezidi.
Das Prinzip des Laizismus schreibt eine strenge Trennung von Religion und Staat vor. Jedoch werden Andersgläubige durch den Staat diskriminiert. So erhalten Nicht-Muslime einen entsprechenden Eintrag im Ausweis: "Ungläubig".
nds:Törkei
Geschichte
Die türkische Republik wurde 1923 unter Mustafa Kemal Pascha, genannt Atatürk, ausgerufen. Atatürk führte Reformen durch, die die Türkei in einen modernen, weltlichen und am Westen orientierten Staat verwandelten.Politik
EU-Beitrittsbestrebungen
Provinzen
Geographie und Klima
Wirtschaft
Seit 1996 besteht zwischen der Türkei und der EU, in die 51,6% der Exporte gehen, eine Zollunion.Bevölkerung