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Geographie
Ihre Gesamtfläche beträgt etwa 430 Km².
Obwohl sie geographisch im Atlantik liegen, werden sie noch zur Karibik gezählt, die beiden kleinen Inselgruppen bilden die süd-östlichen Ausläufer der Bahamas und liegen nördlich von Haiti.
Historisch
Ihr Name leitet sich einerseits vom endemischen "Türkenkopf-" oder "Fez-Kaktus" ab, und andererseits von der Bezeichnung für "Inselkette" welche die Lucayan der Inselgruppe gaben.
Die ursprüngliche indigene Bevölkerung bildeten die Taino welche wahrscheinlich von den Lucayan verdrängt oder assimiliert wurden.
1492 wurden die Inseln angeblich von Columbus entdeckt, doch besteht auch die Möglichkeit, dass Ponce de Leon ihr ursprünglicher Entdecker war.
Die indigene Bevölkerung war jedenfalls um die Mitte des 16. Jahrhunderts aufgrund von Krankheiten und Sklaverei ausgelöscht.
Im 17. Jahrhundert wurden die Inseln von Bermuda aus besiedelt und befanden sich später unter spanischer, französischer und britischer Kontrolle. Von 1776 bis 1848 waren sie Teil der Kolonie auf den Bahamas, von 1848 bis 1962 waren sie zu Jamaika gehörig bis zu dessen Unabhängigkeit, seit etwa 1976 gab es immer wieder Bestrebungen sich unabhängig zu machen, seit etwa 1982 ruhen diese Unabhängigkeitsbestrebungen allerdings.
Politisch
Die Bevölkerung zählt etwa 15.000 Menschen welche sich selbst als "Belongers" bezeichnen, bestehend aus den Nachfahren afrikanischer Sklaven und einer gemischt europäischen Minorität. Offizielle Amtssprache ist Englisch, offizielle Währung der US-Dollar, die Inseln sind "britische Kronkolonie".
Heute ist die Inselgruppe ein Naturparadies und beliebtes Reiseziel.
Weblinks