U-Boot

Ein U-Boot (kurz für Unterseeboot) ist ein Schiff, das für die Unterwasserfahrt gebaut wurde.

Mit dem Begriff U-Boot bezeichnet man speziell militärische Unterwassereinheiten. Zivile U-Boote, kommerziell oder für die Forschung, werden meist Tauchboote genannt.

Im weiteren geht es um militärische U-Boote.

Table of contents
1 Geschichte
2 Technik
3 Militärische U-Boote
4 Sensoren
5 Ortungsschutz
6 Arten von U-Booten
7 Zivile U-Boote

Geschichte

Technik

U-Boote unterscheiden sich durch einige Besonderheiten von gewöhnlichen Schiffen: Der Körper schwebt im Wasser. In diesem Fall ist der gesamte Schiffskörper mit der Verdrängung identisch, als grundsätzliche Voraussetzung für den Gleichgewichtszustand muss hierbei das spezifische Gewicht des Schiffskörpers gleich dem des Wassers sein (Archimedisches Prinzip).

Die ersten U-Boote waren "Einhüllenboote" bei denen die Tauchtanks innerhalb des Druckkörpers angebracht waren. Da die Tanks mit dem Außenwasser kommunizieren, müssen ihre Tanks auch druckfest im Bau ausgeführt werden. Aus dem Streben nach guter Seetauglichkeit bei Überwasserfahrt entstand das "Zweihüllenboot", bei den die Tauchtanks außerhalb des Druckkörpers herumgelegt wurden. Das Boot erhält damit eine zweite Hülle, da sie im Tauchzustand innen wie außen unter gleichem Druck steht, braucht sie nicht besonders stark zu sein. Den durch den Brennstoffverbrauch bedingten Gewichtsveränderungen begegnet man dadurch, das man die entleerten Treiböltanks als Tauchtanks benutzt, was auch bei teilweiser Füllung mit Treiböl möglich ist, da dieses auf dem Wasser schwimmt.

Militärische U-Boote

Viele Staaten besitzen militärische U-Boote, genaue Daten über die Zahlen sind jedoch oft geheim.

Die Stärke von U-Booten gegenüber Überwasserschiffen liegt darin, dass sie versteckt operieren und nur schwer entdeckt werden können. Da U-Boote nicht optisch erfasst werden können, weil das Meer in größeren Tiefen dunkel ist und Radar unter Wasser nicht funktioniert, können U-Boote auf größere Entfernungen nur akustisch geortet werden, auf kurze Entfernungen auch durch die Erwärmung des Wassers durch den Antrieb oder eine Verzerrung des Magnetfeldes durch die Stahlhülle. Deshalb wird bei der Konstruktion besonders darauf geachtet, dass ein U-Boot so leise wie möglich ist. Dies wird durch den stromlinienförmigen Bootskörper und speziell geformte Schiffsschrauben ermöglicht.

Sensoren

Für die Überwasserfahrt haben U-Boote heute Radar. Zur Orientierung kann, wenn das U-Boot knapp unter der Wasseroberfläche schwimmt, ein Periskop ausgefahren werden, mit dem die Umgebung über Wasser erkundet werden kann. Unter Wasser kann ein U-Boot andere Schiffe nur akustisch orten. Dies kann passiv über Hydrophone (Unterwassermikrophone) oder aktiv über Sonar geschehen, wobei das U-Boot seine Position mit dem Sonar selbst verrät.

Ortungsschutz

Opanin-Hülle eine aus 4 mm dicke Tarnschicht aus Gummi, die die Schallrückstrahlung von 10 bis 18 kHz bis auf 15% dämpft. Die Wirkung des Schutzmittels ist auch stark abhängig vom Salzgehalt, Luftgehalt und der Temperatur des Seewassers. Ein anderes Schutzmittel besteht im Ausstoßen von Täuschungskörpern. Ein Täuschkörper ist ein Auftriebskörper, der Kalziumhydrid CaH2 enthält, der vom U-Boot ausgestoßen werden kann. Er schwebt im Wasser und erzeugt dabei Wasserstoffblasen,
CaH2 + 2 H2O = Ca(OH)2 + 2 H2
die für die Asdic-Ortung ein Scheinziel vortäuschen soll, hinter dem das gefährdete U-Boot ablaufen kann. Ebenso Geräuschbojen (Geräusch eines U-Boot bei Dieselfahrt, Geräusch eines U-Boots auf Schleichfahrt) werden nachgeschleppt.

Arten von U-Booten

Zivile U-Boote

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Siehe auch: Schiffstypen





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