Ubon Ratchathani

Ubon Ratchathani (meist nur Ubon genannt, soviel wie Königliche Stadt der Lotosblüte, in Thai อุบลราชธานี) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Nordosten Thailands.

Einwohner: 80.000

Table of contents
1 Lage
2 Wirtschaft und Bedeutung
3 Geschichte
4 Sehenswürdigkeiten
5 Lokale Feste
6 Weblinks

Lage

Ubon liegt im Dreiländereck Thailand, Laos und Kambodscha, etwa 630 km nordöstlich der Hauptstadt Bangkok. Im Herzen der Stadt fließt der Maenam Mun, der größte Fluss des Isan.

Wirtschaft und Bedeutung

Der Staat fördert die Entwicklung der regionalen Wirtschaft mit großem finanziellem Aufwand. Es wird erwartet, dass sich die angrenzenden Staaten Kambodscha und Laos in den kommenden Jahren öffnen und Ubon eine bedeutende Rolle im Wirtschaftsraum des Dreiländerecks spielen kann.

Geschichte

Die Gegend um Ubon wurde lange Zeit von den
Khmer beherrscht, ehe das Königreich Ayutthaya unter Rama Thibodi die Khmer für lange Zeit besiegen konnte. Nach der Zerstörung von Ayutthaya durch die Burmesen im Jahre 1767 wanderten andere Stämme auch nach Ubon ein, z.B. die Kha und die Suai. König Rama I regte zwanzig Jahre später die lokalen Führer dazu an, die Streusiedlungen zu einer Stadt zusammenzufassen, die sich besser verteidigen ließ. Wem dies gelang, dem winkte ein Adelstitel. 1786 konnte Thao Khamphong erste Erfolge melden, als er in der Ebene Ban Chaeramae am Maenam Mun eine größere Siedlung errrichtete. Sie wurde als Ubon Ratchathani Hauptstadt der neu errichteten Provinz, erst später allerdings an die heutige Stelle verlegt. Zwischenzeitlich wurde die Provinz unter König Rama V mit Nakhon Ratchasima (Korat) zusammengelegt, seit 1933 aber wieder als eigenständige Verwaltungseinheit etabliert.

Siehe auch: Geschichte Thailands.

Sehenswürdigkeiten

Lokale Feste

Weblinks