Umweltschutz

Umweltschutz bezeichnet den Schutz der Umwelt vor von Menschen erzeugter Umweltverschmutzung, Lärm, Globaler Erwärmung und Flächenversiegelung bzw. Flächenverbrauch.

Das Bewusstsein für den Umweltschutz entwickelte sich in den westlichen Ländern erst in den 1960ern, als man feststellen musste, dass eine weitere Expansion der Industrie sich sehr nachteilig auf die Umwelt auswirken würde. In vielen Schwellen- und Entwicklungsländern mangelt es noch an dieser Erkenntnis. Auflagen an diese Länder, zum Beispiel durch das Kyoto-Protokoll, werden von diesen oft abgelehnt, da die jetzigen Umweltschäden im wesentlich auf die Industrienationen des Westens zurückzuführen sind und diese folglich auch für deren Behebung aufkommen sollten.

Deutschland

In Deutschland ist von staatlicher Seite in erster Linie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit für den Umweltschutz zuständig. Das Ministerium veröffentlicht jährlich einen Zustandsbericht; die letzten Jahrgänge dieses Berichts sind im Internet abrufbar.

Der Umweltschutz wird durch die Rot-Grüne Regierung seit 1998 nachdrücklicher verfolgt und hat seither auch gute Resultate erzielt; Atommülltransporte finden jedoch weiterhin statt und ein Tempolimit von 100 oder wenigstens 120km/h auf den Autobahnen gibt es noch immer nicht.

Auch unter der vorherigen Schwarz-Gelben Regierung vor 1998 nahm Deutschland eine Vorreiterrolle in dieser Hinsicht ein. Der ehemalige Umweltminister (und Urheber des Dosenpfandes) Prof. Dr. Klaus Töpfer ist heute ein in der Sache erfolgreicher UN-Umweltkoordinator.

Siehe auch: Umweltrecht, Naturschutz, Tierschutz, Bodenschutz, Raumordnung, Landschaftsgestaltung, Gewässerschutz, Immissionsschutz, Kreislaufwirtschaft und Abfallbeseitigung, Strahlenschutz und Reaktorsicherheit, Energieeinsparung, Schutz vor Gefahrstoffen, Nachhaltigkeit, Umweltschutzorganisation, Schutzgebiet, nachhaltige Entwicklung, Lärmschutz, Abwasserreinigung

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