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Um einen Gegenstand unsichtbar zu machen, genügt es nicht, zu verhindern, dass Licht von diesem Gegenstand zum Beobachter gelangt.
Wenn sich dieser Gegenstand hinter einem anderen Gegenstand befindet, dann ist er zwar unsichtbar, aber man sieht dann den andern Gegenstand davor.
Wenn dieser Gegenstand völlig schwarz ist, dann gelangt zwar kein Licht von ihm zum Beobachter, aber er verdeckt einen Teil des Hintergrundes, sofern dieser nicht auch völlig schwarz ist.
Wenn dieser Gegenstand durchsichtig ist, dann hat er zumeist einen höheren Brechungsindex als die umgebende Luft, was zur Lichtbrechung und zur Grenzflächenreflexion führt.
Natürlich kann man Glas in Öle einbetten, die genau den gleichen Brechungsindex haben wie das Glas (optische Immersion), aber die meisten Gegenstände sind ohnehin nicht durchsichtig.
In diesem Bereich der Unsichtbarkeit haben sich besonders die Quallen hervorgetan.
Es wurde auch der Vorschlag gemacht, dass man vor dem unsichtbar zu machenden Gegenstand einen Flachbildschirm mit hoher Leuchtdichte aufstellt, und hinter dem Gegenstand eine Farbvideokamera, die das Bild des Hintergrundes an den Bildschirm übermittelt.
Es ist klar, dass bei hellem Sonnenschein dieser Bildschirm mit der Leuchtdichte grosse Probleme hätte.
Hier stellt sich dann auch die Frage nach dem Blickwinkel, und auch ob eher Weitwinkel- oder Tele-Objektiv für die Kamera günstig wäre.
Natürlich könnte man einen hoch auflösenden Bildschirm auch mit richtungs-selektiven Mikro-Kugel-Linsen überziehen, aber dann wird es langsam teuer.
Das Ziel einer solchen Massnahme ist, jeden Blickwinkel mit dem passenden Hintergrundbild zu versorgen.
Ein bereits realisiertes Beispiel dafür sind jene Stereobilder, die mit Mikro-Zylinder-Linsen erzeugt werden.