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Die UP entstand 1992 durch Zusammenschluss von mehreren kleinen sozialdemokratischen Parteien. Dabei grenzte sie sich einerseits von liberalen und konservativen Richtungen, andererseits von der SLD als Nachfolgepartei der PZPR ab. Sie setzt auf die Intervention des Staates zu Gunsten sozial Benachteiligter und auf die Beschränkung des Einflusses der katholischen Kirche auf die polnische Politik.
1997 scheiterte die UP an der 5-Prozent-Hürde und schloss sich daher vor den Wahlen 2001 mit der SLD zu einem Wahlbündnis zusammen. Nach dem Wahlerfolg 2001 bildete sie gemeinsam mit der SLD und der PSL eine Koalitionsregierung unter dem Ministerpräsidenten Leszek Miller. UP ist im Sejm mit 16 Abgeordnete vertreten. Ihr Vorsitzende Marek Pol ist zugleich Vizepremier und Infrastrukturminister im Millers Kabinett.
Möglicherweise wird die UP in Zukunft mit der SLD zu einer großen sozialdemokratischen Partei verschmelzen.
Parteivorsitzende seit 1992
Wahlergebnisse zum Sejm
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