USS Macon

Die USS Macon war ein "fliegender Flugzeugträger" der US Navy. Im Rumpf des Starrluftschiffes war ein Hangar untergebracht, von dem aus die Flugzeuge unter den Rumpf abgelassen werden konnten um zu starten. Für die Landung war ein Fanghaken oben(!) am Flugzeug angebracht, mit dem der Pilot sich in einen Bügel unter dem Rumpf einklinken konnte. Anschließend wurde das Flugzeug in den Rumpf gezogen und verstaut.

Die Flugzeuge wurde als Spähflugzeuge verwendet. Die Macon war vor allem als Aufklärer über dem Wasser konstruiert, wurde jedoch auch über Land eingesetzt.

Sie ging am 12.02.1935 während eines Trainingsfluges über Wasser verloren. Das Heck war zu schwach konstruiert (Änderungspläne bestanden bereits) und wurde bei einem Windstoß beschädigt.

Eine hinter Gaszelle hat Druckverlust. Daher wurde befohlen den gesamten Ballast abzuwerfen. Das Schiff stieg darauf hin auf 1500m. Dort platzen auch die restlichen Gaszellen. Das Schiff verharrte jedoch ca. 15 min in dieser Höhe bevor es anfing zu sinken. Diese für die Besatzung schreckliche Zeit gab ihr jedoch die Gelegenheit Schwimmwesten anzulegen und Rettungsboote vorzubereiten, sowie Hilfe zu rufen.

81 der 83 Besatzungsmitglieder überlebten.

Das Ende der Macon besiegelte das Ende der amerikanischen Starrluftschifffart. Das Letzte verbliebene Großluftschiff der USA, die Los Angeles (gebaut als LZ126) wurde nach dem Unfall abgerüstet. Nur Deutschland setzte den Großluftschiffbau fort.

Siehe auch: Luftschiff



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