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Van-der-Waals-Bindungen sind z.B. beim Schmelzen und Erstarren von Kohlenwasserstoffen wichtig, etwa bei den geradkettigen Alkanen, oder beim Benzol, das aufgrund seiner hohen Symmetrie kein permanentes Dipolmoment hat: In den jeweiligen Festkörpern sind die Moleküle durch Van-der-Waals-Bindungen aneinander gebunden. Wie das permanente ist auch das temporäre Dipolmoment umso größer, je weiter die Teilladungen voneinander entfernt sind. So ist es plausibel, dass die Stärke der Van-der-Waals-Bindung zunimmt, je größer ein Molekül ist. Dementsprechend nehmen die Schmelz- und Siedepunkte der Alkane mit zunehmendem Molekulargewicht zu.
Die kleine Wechselwirkung tritt auch bei den niedrigen Siedetemperaturen der Edelgase in Erscheinung, mit deren abgeschlossenen Elektronenschale nicht ohne weiteres andere Bindungsarten auftreten können.
Van-der-Waals-Bindungen sind auch dafür verantwortlich, dass Wasser unter Normbedingungen flüssig und nicht gasförmig ist.
Siehe auch: van der Waals-Gleichung, Van der Waals-Radius, Johannes Diderik van der Waals, Wasserstoffbrückenbindung