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Varius hielt sehr viel auf seine syrische Abstammung und behauptete, der Erbpriester eines orientalischen Sonnengottes zu sein, nach dem er dann auch seinen Spitznamen erhielt. Er steigerte sich in diesen Kult bin zum Fanatismus hinein, ernannte den Elagabal-Kult zunächst zur Staatsreligion und stellte 220 schließlich sogar Elagabal selber über alle anderen Götter. Der Historiker Cassius Dio berichtet von täglich abgehaltenen Opferritualen, deren Grausamkeit sich bis ins Absurde steigerte. Varius selber trat häufig in Frauenkleidern auf und soll seine Hofärzte angefleht haben, ihm seine Genitalien zu entfernen.
Auf massiven Druck seiner einflussreichen Großmutter Iulia Maesa hin adoptierte Varius seinen Cousin Severus Alexander. Varius erkannte die Versuche seiner Großmutter, die Macht schleichend auf seinen Cousin zu übertragen und versuchte, Severus zu ermorden. Als dieser Plan fehlschlug und offenbart wurde, wurden Varius und seine Mutter Iulia Mamaea von der Prätorianergarde ermordet. Severus Alexander folgte ihm plangemäß auf den Thron.
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vorhergehender Kaiser: Macrinus (217 - 218) |
Römische Kaiser |
nachfolgender Kaiser: Severus Alexander (222 - 235) |