Verkehrsberuhigung

Als Verkehrsberuhigung werden in der Stadt- und Verkehrsplanung verschiedene Maßnahmen bezeichnet, die den Verkehr innerhalb geschlossener Ortschaften, insbesondere in Wohngebieten, verlangsamen oder verdrängen sollen. Hauptziele sind die Verringerung der Unfallgefahrgefahr sowie eine niedrigere Schadstoff- und Lärmbelästigung für die Anwohner.

Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung

Die häufigste Form der Verkehrsberuhigung in Deutschland sind Tempo-30-Zonen und Spielstraßen. Oft werden die geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen auch durch spezielle Fahrbahnmarkierungen oder bauliche Maßnahmen flankiert. Dabei wird die Fahrbahn oft künstlich verengt, zum Beispiel durch Fahrbahnteiler oder (meist versetzt angeordnete) Parkbuchten. Häufig anzutreffen sind auch Hindernisse auf der Fahrbahn, die nur langsam überfahren werden können, wie so genannte Krefelder Kissen oder Kölner Teller.

Siehe auch: Themenliste Straßenverkehr



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