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Dieser Artikel beschäftigt sich mit VHDL als Abkürzung aus dem Computerbereich. Weitere Bedeutungen finden Sie unter VHDL (Begriffsklärung).
VHDL heißt Very High Speed Integrated Circuit Hardware Description Language. Mit dieser Hardware-Beschreibungssprache, vergleichbar mit einer Programmiersprache, ist es einfacher möglich, komplizierte digitale Systeme zu beschreiben. Dabei arbeitet man nicht mit einzelnen elektronischen Bauteilen, sondern beschreibt das gewünschte Verhalten einer Schaltung auf einer höheren Abstraktions-Ebene. VHDL ermöglicht das schnelle Entwickeln großer und komplexer Schaltungen (z.B. Mikroprozessor mit über 20 Mio Transistoren!), die hohe Effizienz erfordern (zeitlich wie ökonomisch) und unterstützt den Ingenieur bei allen Arbeiten.
So kann ein System simuliert, verifiziert und schließlich eine Netzliste erstellt werden.
Aus der Netzliste können Masken für die Herstellung von MPGAs (mask programmable gate array) oder ähnlichen LSI (Large scale integration)-Chips produziert werden oder sie kann direkt in ein FPGA (Field Programmable Gate Array) geladen werden.
Beispiel: D-Flipflop (behavioural)
ENTITY DFF IS
PORT(D,CLK: in BIT;
Q: out BIT);
END DFF;
ARCHITECTURE Behav OF DFF IS
CONSTANT T_Clk_Q: time := 4.23 ns
BEGIN
PROCESS
WAIT UNTIL CLK'Event AND CLK'Last_Value='0' AND CLK='1';
Q<=D after T_Clk_Q;
END PROCESS;
END Behav;
Beispiel: andere Architektur (Herstellerlibrary)
LIBRARY VendorLib
ARCHITECTURE Vendor OF DFF IS
COMPONENT DFF PORT(D, CLK: in BIT; Qout: out BIT); END COMPONENT;
BEGIN
DFF1: DFF PORT MAP (D => D , CLK => CLK, Qout => Q );
FOR ALL : DFF USE ENTITY VendorLib.Component.Dff;
END Vendor;
siehe auch: VLSI (Very large scale integration), LSI, MPGA, FPGA, CPLD