Via Claudia Augusta

Die Via Claudia Augusta war eine Römerstraße, die den süddeutschen mit dem norditalienischen Raum verband.

Table of contents
1 Geschichte
2 Städte und Orte entlang der Strecke
3 Revitalisierung
4 Literatur
5 Weblinks

Geschichte

Mit der Ausdehnung des Imperiums benötigte die römische Staatsmacht befestigte Straßen. Der erste Kaiser Augustus (23 v. Chr. - 14 n. Chr.) ließ die Strecke von Feltria/Feltre über Tridentium (Trient) und den Reschenpass und das Inntal bis ins nördliche Alpenvorland von seinen Adoptivsöhnen Drusus (38 - 9 v. Chr.) und Tiberius (der spätere Kaiser von 14-37 n. Chr.) erobern. Die Straße über die Alpen stellte dann Kaiser Claudius (41 - 54 n. Chr.) fertig, Drusus zweiter Sohn. Er ließ die Strecke, die sein Vater im Alpenfeldzug begangen hatte, ausbauen und erhob sie ihm zu Ehren zur Staatsstraße. Die etwa 600 km lange Straße entwickelte sich zur wichtigen Handelsroute. Später erst wurde die Brennerstrecke wichtiger.

Städte und Orte entlang der Strecke

Revitalisierung

Mitte der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde die Via Claudia in einer grenzüberschreitenden touristischen und kulturellen Zusammenarbeit wiederentdeckt und revitalisiert. Vor allem für Kultur- und kulinarisch interessierte Touristen bietet die Strecke einiges zu entdecken. Beliebt ist die Bewältigung mit dem Fahrrad.

Literatur

Weblinks