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Die Vogelbeere ist in Europa (mit Außnahme des Mittelmeerraumes) sowie in den gemäßigten Bereichen Asiens heimisch.
Die Vogelbeere ist ein schneller Besiedler von Brachflächen, und kommt auf Lichtungen, in Hecken oder an Waldrändern vor.
Im Gebirge findet man den Baum bis an die Baumgrenze.
Der deutsche Name stammt von den orangefarbigen Beeren, die der Baum im Herbst trägt, und die gerne von Vögeln gefressen werden.
Mit dem Kot der Vögel werden die Samen weit verbreitet.
Die runden Beeren haben einen Durchmesser von etwa 1 cm.
Sie enthalten viel Vitamin C, wirken aber aufgrund des Gehaltes an Parascorbinsäure abführend.
Der Geschmack wird durch Apfelsäure und Gerbstoffe bestimmt, die dem Menschen den Verzehr der Beeren trotz ihres Zuckergehaltes von über 10% verleiden.
Die Blätter sind unpaarig gefiedert, und dabei etwa 15 cm lang;
ein Blatt hat in der Regel zwischen 9 und 19 Fiedern, die am Rand gesägt sind.
Der Vogelbeerbaum war den Germanen als Thor geweihter Baum heilig.
Die Vogelbeere wurde in Deutschland zum Baum des Jahres 1997 erklärt.
Vorkommen
Eigenschaften
Die Vogelbeere ist mit einer durchschnittlichen Höhe von bis zu 15 m ein kleinwüchsiger Baum.
In seltenen Fällen erreicht ein Vogelbeerbaum 25 m.Kulturelles
Weblinks