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Grundlage der VGR ist die Kreislauftheorie, bei der alle Unternehmen und alle Haushalte einer Volkswirtschaft in Sektoren zusammengefasst (aggregiert) werden. Die zwischen den Sektoren bestehenen Verbindungen in Form von Güter-, Geld- und Leistunngsströmen werden buchhaltungstechnisch festgehalten.
Von 1957 bis 1960 wurde in Deutschland erstmals ein eigenes System der VGR entwickelt. Ab 1970 mussten dann die nationalen Daten nochmals für die Europäischen Gemeinschaften aufbereitet werden. 1999 wurde das deutsche System durch das europäische System volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 1995) ersetzt, welches auf Richtlinien der UN basiert. Das Ziel war die verbindliche Vereinheitlichung der verschiedenen nationalen Methoden, Konzepte, Klassifikationen, Definitionen und Buchungsregeln zur besseren Vergleichbarkeit zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten der EU.
Wichtige Ergebnisgrößen
Siehe auch: Portal Wirtschaft, Volkswirtschaftslehre, Makroökonomie