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Christaller studierte Volkswirtschaftslehre und Geografie. Er führte erstmals quantitative und statistische Methoden in der Geografie ein. Schwerpunkt seiner Arbeiten war Agargeografie und Stadtplanung in Süddeutschland. Aus seinem Hauptwerk „Die zentralen Orte in Süddeutschland“ von 1933 entwickelte er das System der Zentralen Orte, das zur Grundlage für die Raumplanung in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Krieg wurde.