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Lietzmann promovierte 1904 bei David Hilbert über das biquadratische Reziprozitätsgesetz in algebraischen Zahlkörpern. Er ging in den Schuldienst und war von 1919 bis 1946 Direktor des heutigen Felix Klein-Gymnasiums in Göttingen.
Über Jahrzehnte hinweg schrieb und überarbeitete er Unterrichtswerke für den Mathematikunterricht. Seine Methodik des mathematischen Unterrichts hatte nachhaltigen Einfluss auf die fachdidaktische Ausbildung von Mathematiklehrern.
| Table of contents |
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Nachhaltige Wirkung auf die Lehrerausbildung hatte Lietzmann durch sein Hauptwerk Methodik des mathematischen Unterrichts. Die nach dem 2. Weltkrieg erschienene Neubearbeitung trägt den gleichen Titel wie das erstmals während des 1. Weltkriegs erschienene Werk, eröffnet aber eine neue Auflagenzählung.
Lietzmann war Autor und Koautor zahlreicher Lehrbücher, die in unterschiedlichen Ausgaben für unterschiedliche Schulformen erschienen. Darunter:
Aus meinen Lebenserinnerungen / Im Auftrag von Walter und Käthe Lietzmann hrsg. von Kuno Fladt. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht (1960).
Bibliographie
Fachdidaktisches Hauptwerk
Lehrbücher
Auch nach dem 2. Weltkrieg blieb Lietzmann auf dem Schulbuchmarkt präsent:Kleinere Schriften
Postum weiter aufgelegte Schriften, deren Erstausgabedatum noch ermittelt werden muss:
Ergänzungshefte zum Mathematischen Unterrichtswerk:
Herausgebertätigkeit
Lebenserinnerungen