Wandalen

Die Wandalen oder auch Vandalen, Vandili, Vanduli, Vandali sind ein ostgermanisches Volk. Über ihre dem Gotischen nahverwandte Sprache ist wenig bekannt.

Der Name leitet sich von die Wandelbaren (Beweglichen) ab. Die Wandalen waren das Hauptvolk der Kultgenossenschaft der Lugier, bestehend aus zwei Stämmen, den Asdingen (bzw. Hasdingen) und den Silingen. Ursprünglich stand die Bezeichnung Wandalen für eine größere Gruppe von Völkern.

Der Begriff Vandalismus für blinde Zerstörungswut (Duden) geht auf die Vandalen zurück, die angeblich auf ihrem Wege nach Afrika fleißig plünderten und zerstörten. Die Begriffsprägung geht auf eine Schrift von Henri-Baptiste Grégoire, Bischof von Blois, zurück, der die Bücherverbrennungen durch die Jakobiner anprangerte; erstmals taucht der Begriff in der Schrift Rapport sur les destructions opérées par le vandalisme auf, der im Konvent zu Paris am 28. August 1794 veröffentlicht wurde.

Geschichte der Wandalen

Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur

Den Asdingen standen anfangs zwei, später nur noch ein aus adligem Geschlecht stammende Könige vor. Sie waren mit den
Sueben verschwägert. Die Wandalen wurden um 350 zu arianischen Christen.




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