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|}Wasserburg am Bodensee ist eine der ältesten Gemeinden des Landkreises Lindau und ist eine der drei bayerischen Gemeinden am Bodensee. Sie hat 3061 Einwohner (2001) und ist als Luftkurort anerkannt.
| Table of contents |
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2 Wirtschaft 3 Orte und Ortsteile 4 Geschichte 5 Weblinks |
Sehenswürdigkeiten
Wasserburg ist besonders für seine malerische Halbinsel bekannt, auf der die Kirche St. Georg (14. Jahrhundert), das Schloss Wasserburg und das Malhaus (Gerichtshaus, heute Museum) liegen.
Dort befindet sich auch die Schiffslände, von der aus Fahrgastschiffe nach Lindau, Bregenz, Konstanz und Rorschach fahren, sowie der Fischereihafen und der Sportboothafen. Von Wasserburg aus hat man - insbesondere im Frühjahr - einen einzigartigen Blick auf die Schweizer, Liechtensteiner und Österreicher Berge. Sehenswert ist auch der älteste aus der Fuggerzeit erhaltene Gasthof Greising am Wasserburger Bichl.
Wirtschaft
Wasserburg ist heute vor allem vom Tourismus und vom Obstanbau geprägt. Die Gemeinde verfügt über zwei Strandbäder, Bootsverleih und Segelschule. Zahlreiche Hotels, Pensionen und Privatquartiere bieten mehr als 1700 Gästebetten. Mehrere Bodenseefischer versorgen die Restaurants mit frischem Bodenseefisch, vor allem Felchen.
Orte und Ortsteile
Die Gemeinde besteht aus mehreren Orten:Geschichte
Wasserburg wurde erstmals 794 urkundlich erwähnt. Zunächst gehörte es zum Kloster St. Gallen, ab 1384 den Grafen Montfort, die sie 1592 an die Fugger verkauften.
Die Fugger mussten aufgrund von Schulden die Herrschaft Wasserburg 1755 an die Habsburger abtreten, so dass Wasserburg zu Österreich gelangte. 1806 kam die Gemeinde durch Napoleon Bonaparte zum Königreich Bayern. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der bis dahin dominierende Weinanbau durch den Obstanbau verdrängt. Gleichzeitig nahm der Fremdenverkehr Aufschwung.