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Verschiedene Arten des Weizen stellen zusammen mit Mais das meistangebaute Getreide der Welt dar, gefolgt von Reis. Er wird auf allen Kontinenten angebaut; wichtige Anbauländer sind die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Russland, Australien und Argentinien. Weizen ist für Menschen in vielen Ländern ein Grundnahrungsmittel (Brotgetreide), und hat eine große Bedeutung in der Tiermast. Hartweizen ist besonders für die Herstellung von Teigwaren (Hartweizengrieß) geeignet.
Weizen ist an trockene und warme Sommer angepasst. Eine moderne Kreuzung aus Weizen und Roggen, Triticale, erlaubt den Anbau in kühleren Klimazonen.
| Table of contents |
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2 Geschichte der Domestizierung 3 Bestandteile (Saatweizen) 4 Triticum-Arten |
Die ältesten Spuren des Weizenanbaus finden sich aus dem 7. vorchristlichen Jahrtausend in Nahen Osten.
Mit seiner Ausbreitung nach Europa, Nordafrika und Asien gewann der Weizen eine grundlegende Bedeutung für viele Kulturen.
Einkorn (T. monococcum) ist die ursprünglichste Form des kultivierten Weizens; man findet auch heute noch Wildformen des Einkorn, so dass die Domestizierung mittels menschlicher Auslese relativ klar erscheint.
Aus dem Einkorn entwickelte sich durch Hybridisierung mit einem anderen Wildgras (evtl. T. speltoides oder Aegilops speltoides) in vorgeschichtlicher Zeit der tetraploide Emmer (T. turgidium), aus dem später durch Zucht Sorten wie Hartweizen und Kamut entstanden.
Eine weitere Hybridisierung, zwischen Emmer und dem Wildgras T. tauschii (oder Aegilops squarrose) entstand dann der moderne hexaploide Saatweizen.
Ackerbaulich wichtige Weizenarten
Geschichte der Domestizierung
Bestandteile (Saatweizen)
Angaben je 100 g Calcium 34 mg
Eisen 5,4 mg
Magnesium 90 mg
Phosphor 402 mg
Kalium 435 mg
Natrium 2 mg
Zink 3,5 mg
Kupfer 0,43 mg
Mangan 3,40 mg
Thiamin 0,41 mg
Riboflavin 0,11 mg
Niacin 4,77 mg
Pantothensäure 0,85 mg
Vitamin B6 0,38 mg
Folat 0,04 mg
Vitamin E 1,44 mg
Triticum-Arten