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Der Name leitet sich von der aus dem Mittelalter stammenden Eingrenzung des Gebietes als Wald westlich von Herborn\ ab.
Im Westerwald läuft das Rheinische Schiefergebirge gegen Osten aus. Begrenzt wird er durch die Flüsse Rhein, Lahn, Dill und Sieg. In einigen Gebieten wird Schiefer und Ton abgebaut, welcher im so genannten "Kannenbäckerland" in Töpfereien weiterverarbeitet wird. Höchster Berg des Westerwalds ist der Fuchskaute mit 657 m.
Östlich davon (im hessischen Teil) finden sich interessante Kalkvorkommen aus unterschiedlichsten geologischen Zeiträumen. Der Erdbacher Kalk aus dem Unterkarbon gab einer ganzen Zeitstufe den Namen ("Erdbachium"). Bei Breitscheid finden sich Reste eines Atolls (ringförmiges Riff) aus dem subtropischen Devonmeer vor 400 Millionen Jahren. Teile dieser Kalkformation werden im Tagebau gewonnen; bei Homberg wurde ein Fossilien-Schutzgebiet eingerichtet, in dem Institute mehrerer Hochschulen Forschungen und Exkursionen betreiben.
Einige Karsthöhlen sind Forschungsthemen der Speläologie und bewirken das zeitweilige Verschwinden und Wiederauftauchen des Erdbaches.
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