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Die WIPO ist die Organisation, durch die der Begriff des Geistigen Eigentums erst eingeführt wurde. Von Kritikern wird der aus dem US-amerikanischen übersetzte Begriff Geistiges Eigentum (engl.: Intellectual Property) als irreführende Propaganda angesehen, weshalb von ihnen der Begriff immaterielle Monopolrechte verwendet wird. In der Juristischen Lehre wird dagegen von Immaterialgüterrecht gesprochen. Üblich ist auch der Terminus Exklusionsrechte (übertragen von engl. exclusivity rights). Bis zur WIPO-Gründungserklärung 1967 existierten nur die Begriffe des industriellen Eigentums beziehungsweise der Einzelgesetze für Patente, Urheberrecht, Markenrecht, etc.
Die WIPO wird im Allgemeinen als eines der weltweiten Triebkräfte für eine weitere Übervorteilung von Erfindern und Urhebern gegenüber deren Abnehmern angesehen. Die Kritik kommt häufig aus dem globalisierungskritischen Umfeld.
Eine im Jahr 2003 angesetztes Konferenz zu Freier Software wurde offensichtlich indirekt durch das Wirken eines großen US-amerikanischen Softwarehauses, direkt durch Einschreiten der US-amerikanischen WIPO-Vertreter abgesetzt [1]. Der Einfluss von Profiteuren geistiger Eigentumsrechte auf eine ursprünglich als neutral gegründete Organisation wurde damit öffentlich.
siehe auch Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von MarkenArbeit
Kritik