Wolfgang Metzger

Wolfgang Metzger (* 22. Juli 1899 in Heidelberg, † 20. Dezember 1979 in Bebenhausen) war Psychologe und gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der zweiten Generation der Gestalttheorie der Berliner Schule in Deutschland - zusammen mit Edwin Rausch und Kurt Gottschaldt.

Table of contents
1 Leben
2 Werke
3 Literatur
4 Weblinks

Leben

Metzger studierte bei den Begründern der Gestaltpsychologie, Wolfgang Köhler und Max Wertheimer, versuchte nach deren durch den Machtantritt des Nationalsozialismus erzwungenen Auswanderung in die USA die gestalttheoretische Tradition in Deutschland zu erhalten und wurde nach dem 2. Weltkrieg zum einflussreichsten Vertreter der gestaltpsychologischen Schule in Deutschland. Seine Hauptwerke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Besonders eng waren seine Verbindungen zu gestalttheoretisch orientierten Forschern und Wissenschaftlern in Japan und Italien, wo seine Arbeiten sehr geschätzt wurden und vor allem die Wahrnehmungsforschung stark beeinflussten.

Wolfgang Metzger war nach dem Krieg bis zu seiner Emeritierung Professor für Psychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität. Er war erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (1962-1964) und seit 1970 deren Ehrenmitglied. Er war Mit-Begründer und erster Vorsitzender der Alfred Adler-Gesellschaft (später Deutsche Gesellschaft für Individualpsychologie) und Ehrenvorsitzender der Gesellschaft für Gestalttheorie und ihre Anwendungen (GTA). Letztere schreibt alle zwei Jahre international einen nach Wolfgang Metzger benannten wissenschaftlichen Preis aus, den Wolfgang-Metzger-Preis / Wolfgang Metzger Award.

Werke

Als seine Hauptwerke gelten:

Wolfgang Metzger hat sich auch um die empirisch-experimentelle Überprüfung von Hypothesen der Tiefenpsychologie verdient gemacht. Einen Überblick dazu geben Beiträge in seinen Ausgewählten Werken, die von M. Stadler und H. Crabus herausgegeben wurden:

Weblinks





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