Als Wortschatz (Vokabular, Lexik[on]) bezeichnet man im Allgemeinen die Gesamtheit der Wörter, deren eine Person / Gesellschaftsschicht / Sprache mächtig ist.
Man unterscheidet zwischen passivem und aktivem Wortschatz.
- Der passive Wortschatz wird vom Sinn her an und für sich verstanden, wird jedoch nicht aktiv verwendet.
- Der aktive Wortschatz wird auch beim Sprechen benutzt, seine Einsatzmöglichkeiten sind soweit bekannt, dass sinnvolle verständliche Sätze damit geformt werden können.
Im allgemeinen reichen für Alltagsgespräche 400 bis 800 Wörtern aus. Um anspruchsvollere Texte zu verstehen (Zeitschriften, Zeitungen, Klassiker) benötigt man 4000 bis 5000 Wörter. Zum Vergleich: Der Duden enthält ca. 120.000 Stichworte. Die
Häufigkeit von Wörtern lässt sich mit dem Zipfschen Gesetz beschreiben.
siehe auch: Wörterbuch, Terminologie, Sprachkorpus,
Lexikologie
Weblinks
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