|
|

Die Würm durchfließt den Münchner Westen von Süd nach Nord. Auf 11,2 km Länge passiert sie nacheinander die Stadtteile Pasing, Obermenzing, Untermenzing und Allach.
Der Fluss ist fast überall von einem breiten Grünstreifen mit dazugehörenden Rad- und Wanderwegen umgeben, lediglich durch Pasinger Stadtgebiet im Süden, zwei Hauptverkehrs- und mehrere ruhige Nebenstraßen wird der Verlauf unterbrochen.
| Table of contents |
|
2 Verkehrslage: 3 Geschichte: |
Von Nord nach Süd:
An Münchens Nordgrenze wird über ein Wehr der größte Teil des Würmwassers in den Würmkanal geleitet.
Dieser bildet hier die Grenze zwischen München und Karlstadt. Auf Münchner Seite befindet sich das
öffentlich nicht zugängliche Gilmer Schloss. Der Würmkanal fließt weiter nach Schloss Schleißheim.

Weiter südlich wird die Würm durch die zur Autobahn A8 führende Verdi-Straße erneut unterbrochen. An dieser Stelle findet sich das Schloss Blutenburg.
In Pasing wird über den Nymphenburger Kanal Wasser aus der Würm abgeleitet. Dieses durchfließt zunächst den Schlosspark Nymphenburg und dann den See auf dem Olympia-Gelände eher es in der Hirschau in den Schwabinger Bach mündet.
Zur Linie S2 gehören die Stationen Karlsfeld "S:KA", Allach "S:AL" und Obermenzing "S:OM".
An die jüngere Geschichte erinnern ein Denkmal und Gedenktafeln:
im Mai 1945 wurden Häftlinge aus dem KZ Dachau in einem Todesmarsch durch das Würmtal
in Richtung Alpen getrieben wurden.
Verkehrslage:
Die S-Bahnstation Passing - in der Schemazeichnung mit "S:PA" bezeichnet - wird von den Linien
S3 bis S6 und S8 angefahren.Geschichte:
Da die Würm bereits in früheren Zeiten Siedler anlockte, werden hier immer wieder
Dokumente aus verschiedenen Epochen entdeckt.
Zu den ältesten Funden gehört ein fast 4000 Jahre altes Hockergrab aus der frühen Bronzezeit,
das 1910 in Obermenzing bei Straßenbauarbeiten ausgegraben wurde.