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Gerade die lange Zahlungsverpflichtung griffen die rechten Gegner der Weimarer Republik auf, um gegen den Plan zu agitieren ("Bis in die dritte Generation müsst ihr fronen!"). Der von Deutschnationalen, Nationalsozialisten und Stahlhelm initiierte Volksentscheid gegen den Young-Plan scheiterte zwar, trug aber entscheidend dazu bei, Hitler in weiten Kreisen des Bürgertums "salonfähig" zu machen.
Nachdem der amerikanische Präsident Hoover während der Weltwirtschaftskrise ein allgemeines Zahlungsmoratorium vorgeschlagen hatte, wurde der Young-Plan durch die Konferenz von Lausanne im Juli 1932 aufgehoben; die vorgesehene Abschlusszahlung von 3 Milliarden Reichsmark wurde aber tatsächlich nie geleistet.