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ZDF ist die Abkürzung für Zweites Deutsches Fernsehen.
Das ZDF ist ein deutschsprachiger Fernsehsender mit Sitz in Mainz. Die Sendeanstalt nahm am 1. April 1963 in Eschborn den Sendebetrieb auf. 1967 strahlte das ZDF seine erste Sendung in Farbe aus. Sie wird als hessische Anstalt des öffentlichen Rechts im Auftrag der anderen Bundesländer betrieben.
Das ZDF zog 1974 nach Mainz-Lerchenberg um, nachdem es zwischenzeitlich auch in Wiesbaden beheimatet war.
In den ersten Jahrzehnten seines Bestehens strahlte das ZDF sein Programm ausschließlich über die zweite terrestrische Senderkette in der Bundesrepublik Deutschland aus. Diese wird - anders als die Sender des Ersten Fernsehprogramms der ARD von T-Systems (Tochter der Deutschen Telekom AG), früher von der Deutschen Bundespost, betrieben. Wie bei der ARD waren auch hier vor 1990 viele Sender so platziert, dass sie auch in weiten Gebieten der DDR empfangbar waren, wo das ZDF viele Zuschauer hatte.
Seit den ersten Kabelpilotprojekten ist das ZDF auch im Kabelfernsehen vertreten. Die europaweite Satellitenausstrahlung über Astra 1C begann im August 1993 zur Internationalen Funkausstellung in Berlin. Im selben Jahrzehnt begann die digitale Ausstrahlung über Kabel und Satellit.
Seit 2002 ist das ZDF über DVB-T auch digital in der Region Berlin-Potsdam zu empfangen. Zugunsten dieser Verbreitungsart wurde die analoge Ausstrahlung des Programms über Antenne in der Hauptstadt im August 2003 eingestellt.
Das ZDF betreibt in Zusammenarbeit mit anderen Rundfunk- bzw. Fernsehanstalten die Programme 3Sat, Phoenix, arte und KiKa. In seinem Digital-Paket (DVB) ZDFvision sind zusätzlich die Programme ZDF.infokanal, ZDF.dokukanal und ZDF.theaterkanal frei zu empfangen.
Mit den Mainzelmännchen schuf Wolf Gerlach für das ZDF 1963 Kult-Zeichentrickfiguren, die es nach wie vor als Werbetrenner gibt.
Das ZDF wird von einem Intendanten geleitet, der vom Fernsehrat gewählt wird. Seit Gründung des Senders 1963 hatten folgende Personen dieses Amt inne: