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Bei der Herstellung von Zuckerkulör werden Kohlenhydrate wie Zucker, Trauben- oder Invertzucker auf 120-150 Grad Celsius erhitzt. Zum Teil werden Reaktionsbeschleuniger (Katalysator) zugesetzt und unter Zugabe von starken Säuren abgekühlt. Es entsteht ein Spektrum bräunlich bis schwarzer Farbstoffe, die bitter schmecken und nach verbranntem Zucker riechen.
Die verschieden Zuckerkulöre
Zuckerkulör wird für alkoholische Getränke wie z.B. Whiskey, Marmeladen, Wurst, Fertigsaucen, Essig, Süßwaren verwendet. Bestimmte Lebensmittel dürfen jedoch nicht mit Zuckerkulör gefärbt werden, um vor Täuschung zu schützen (z.B. Brot: Braune Farbe täuscht einen Vollkornanteil vor.)
Gefundene Produkte: Früchtemüslis (E 150c),Balsamico-Essig und Cola-Getränke (E 150d)
Zuckerkulör gilt als unbedenklich und darf ohne Höchstmengenbeschränkung verwendet werden.