Zytostatika

Zytostatika (oder Cytostatika, vom griechischen Cyto=Zelle und statik=anhalten) sind natürliche oder synthetische Substanzen, die das Zellwachstum bzw. die Zellteilung hemmen. Sie werden vor allem zur Behandlung von Krebs (Chemotherapie, teilweise auch bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen eingesetzt.

Zytostatika greifen in den Stoffwechsel von Tumorzellen ein oder zerstören deren Zellstrukturen. Einige Zytostatika sind dabei selbst krebserregend, mutagen oder keimbahnschädigend. Oft werden Zytostatika kombiniert, um die Wirksamkeit zu erhöhen und die Nebenwirkungsrate zu reduzieren.

Beispiele für Tumorarten, bei denen eine Chemotherapie zu einer dauerhaften Heilung führen kann:

Gut sind die Ergebnisse auch bei der Behandlung von kindlichen Tumoren.

Table of contents
1 Wann ist eine Behandlung mit Zytostatika sinnvoll
2 Wann ist eine Behandlung mit Zytostatika nicht sinnvoll
3 Einteilung der Zytostatika
4 Alkylantien
5 zytostatisch wirksame Antibiotika
6 Mitosehemmer
7 Antimetabolite
8 andere Zytostatika
9 Beispiele vor allem neuerer Zytostatika
10 Weiterführende Informationen
11 Weblinks

Wann ist eine Behandlung mit Zytostatika sinnvoll

Wann ist eine Behandlung mit Zytostatika nicht sinnvoll

Einteilung der Zytostatika

Man teilt die Zytostatika nach

Alkylantien

Sie besitzen die Eigenschaft, Alkylgruppen auf die
DNS zu übertragen. Sind die Alkylantien mit 2 funktionellen Gruppen versehen, dann können sie 2 DNS Fäden vernetzen und sind dann meist stärker zytotoxisch wirksam.

zytostatisch wirksame Antibiotika

Mitosehemmer

Antimetabolite

Diese Stoffe werden als falsche Bausteine in die DNS oder RNS eingebaut und hemmen so den Stoffwechsel.

andere Zytostatika

Beispiele vor allem neuerer Zytostatika

Weiterführende Informationen

Weblinks